Toledo, 13. Jahrhundert: Fazit (jüdisch-romanische Kommunikationsräume vor der Inquisition)

Die sprachliche Situation war aufgrund der Sprecherbewegungen in Folge der Reconquista äußerst komplex: bestehende (romanisch-arabische) Sprecherschaft traf auf romanische repobladores romanische Sprecherschaft war eindeutig in der Mehrheit (Schätzungen insgesamt: 4-5% Juden, 4-5% Muslime; Toledo: deutlich höherer Anteil jüdischer Bewohner) jüdische Gemeindemitglieder konservierten arabisches Erbe und wurden zu wichtigen Vermittlern zwischen den Kulturen (mehrsprachiges Repertoire) im […]

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Toledo, 13. Jahrhundert: Diskurse/Übersetzerschule (SPRECHEN)

2. Die alfonsinischen Texte  💡 Bei den nachstehenden Ausführungen handelt es sich um eine kommentierte Zusammenfassung von Fernández-Ordóñez, Inés (22005): „Alfonso X el Sabio en la historia del español“, in Cano Aguilar (Hg.), Kap. 15. Alfons der Weise bzw. Alfons X. (1221-1284) ≠ Verfasser, sondern i.d.R. Auftraggeber sehr reiche Textproduktion, u.a.: juristische Prosa (z.B. Fuero […]

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Toledo, 13. Jahrhundert: Repertoires, Sprachbiographien (SPRECHER)

3. Beispielbiographie: Yehuda ben Moshe ha-Cohen Relativ präzise Rekonstruktion seiner (Sprach-)Biographie möglich, vgl. die Vorworte zu Lapidario (1250) Libro complido en los judizios de las estrellas (1254-1260) Vgl. Vorwort zum Lapidario im CORDE, Suche ‚Yhuda‘: Et fallo [Alfonso X., SP] en seyendo Jnfante en uida de su padre en el anno que gano el Regno de […]

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Toledo, 13. Jahrhundert: Sprach- und Kulturraum (SPRACHE)

4. Sprachraum Das Territorium ist zu Beginn des 13. Jhs. noch von den Auswirkungen der Reconquista geprägt (Rückeroberung Toledos im Jahre 1085). Sprachliche Konsequenzen der Reconquista für Toledo  ➡ Umgestaltung der etablierten sprachlichen Verhältnisse (zuvor: gehobenes Westgotenlatein [Nähe] + Mittellatein [Distanz]) in den nördlichen Königreichen Abkehr vom Latein und Prestigegewinn der Nähevarietäten Wie lange die vertikale […]

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