Die Standardisierung des Italienischen im 16. Jahrhundert

Thomas Krefeld

Das 16. Jahrhunderte ist für die Geschichte der italienischen Sprache von besonderer Bedeutung, da in dieser Zeit ein lange geltende Standardvarietät - buchstäblich - fest'geschrieben' wurde. Dieses Jahrhundert ist jedoch auch für die Methode der Sprachgeschichtsschreibung zentral, denn es zeigt in unbestreitbarer Weise die grundlegende Rolle der Mediengeschichte: Zwar wurde bei der Standardisierung die Sprache der Literatur des 14. Jahrhunderts zu Grunde, aber das konnte nur geschehen, weil kanonische Texte (vor allem Petrarca, aber auch Dante) bereits in ganz neuen, gedruckten Editionen vorlagen. Bedingungen: Für einen erfolgreichen Abschluss werden folgenden Leistungen erwartet: - Präsentation eines Themas durch ein Thesenpapier (= Beitrag in diesem Portal), das externe und portalinterne Links enthalten sollte;  - engagierte mündliche Mitarbeit; - Ausarbeitung von 1. zu einem ausformulierten Beitrag im Umfang von 3500 – 5000 Wörtern.

 

Gliederung:

1. Seminarplanung
Themen
2. Die zweistöckige Architektur der Romanischen Sprachen und die Sprachgeschichtsschreibung
Die zwei Ebenen der europäischen Ausbausprachen
Der Gegenstand der Sprachgeschichtsschreibung
Sprachgeschichtliche Forschungstraditionen und das nationalphilologische Paradigma
Von der Varietätenlinguistik zur Linguistik der Variation im kommunikativen Raum
Allgemeine Beiträge zur Veranstaltung:
Biblio_Ausbau_500

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