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Parameter zur Beschreibung des kommunikativen Raums

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Zitation: Thomas Krefeld (2018): Parameter zur Beschreibung des kommunikativen Raums. Lehre in den Digital Humanities. Version 2 (01.02.2018, 08:54). url: https://www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de/?p=77130&v=2.

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1. Sprache und sprachliche Kommunikation als wissenschaftlicher Gegenstand

Unter den spezifischen Fähigkeiten der Species Mensch, wie etwa dem aufrechten Gang, dem multimodal hochentwickelten Wahrnehmungsapparat, der engen Abstimmung von Sehen und Greifen, nimmt die Sprache eine ganz besondere Rolle ein. Sie gehört einerseits zur neurophysiologischen und damit biologischen Grundausstattung,  denn alle Menschen können sprechen (so wie aufrecht gehen), und diese Sprachbefähigung (der langage in der Terminologie von Ferdinand de Saussure) ist für die volle Entfaltung der kognitiven Funktionen von grundlegender Bedeutung. Aber im Unterschied zu den anderen genannten Fähigkeiten manifestiert sich die Sprache eben nicht in einer universalen Technik, sondern in der extrem vielfältigen Gestalt von Einzelsprachen und einzelsprachlichen Varietäten, die schnellem historischen Wandel unterworfen sind. Die Sprache ist, um es mit einem Computervergleich zu sagen, sowohl menschliche Hardware wie Software. Daher beschäftigen sich nicht nur die Linguisten (‚Sprachwissenschaftler‘) sondern Vertreter sehr unterschiedlicher  natur- und gesellschaftswissenschaftlicher Disziplinen mit der Sprache und mit sprachlich realisierter Kommunikation.

Sprache als Gegenstand unterschiedlicher Disziplinen

Wenn man sich nun für einzelne Sprachen interessiert, fasst man Sprachen unweigerlich als kulturelle und historische Techniken. Selbstverständlich ist ‚historisch‘ dabei im Sinne von ‚historisch entstanden‘ zu verstehen und nicht im Sinn von ‚aus vergangener Zeit‘: Auch aktuell gesprochene Sprachen sind ‚historische Gegenstände‘; die Historizität gehört zu den sprachlichen Universalien (vgl. Oesterreicher 2001).

2. Die Räumlichkeit des Sprachwandels und der sprachlichen Variation

Sprachlicher Wandel und Variation vollziehen sich immer in kulturellen und gesellschaftlichen Räumen und die Rekonstruktion eben dieser konkreten Räumlichkeit ist für das Verständnis der sprachlichen Dynamik grundlegend. Wie jedoch der Raum modelliert werden sollte ist keineswegs selbstverständlich.

Zunächst kann festgehalten werden, dass geophysikalische Faktoren – jedenfalls in Europa – in sprachwissenschaftlicher Hinsicht weitestgehend irrelevant sind; selbst die höchsten Gebirge, die Pyrenäen und die Alpen, die eine dominante landschaftsgliedernde Rolle spielen, bilden in historischer Zeit gerade keine Sprachgrenzen; für manche Sprachen und Dialekte, wie zum Beispiel das Baskische, das Katalanische oder das so genannte Frankoprovenzalische ist ja gerade charakteristisch, dass sie traditionell beiderseits der zentralen Gebirgskämme gesprochen werden. Dasselbe gilt für das Mittelmeer, das ja in den romanischen Sprachen bezeichnender Weise mittelländisches Meer, d.h. ‚Meer inmitten des Landes‘ (lat. mare mediterraneum) genannt wird (). 

Relevant ist ausschließlich der soziale Raum, der sich durch die mehr oder weniger intensive Kommunikation der Menschen profiliert und daher explizit als kommunikativer Raum1Um Missverständnissen vorzubeugen, sei klargestellt, dass Raum und Räumlichkeit hier im eigentlichen und nicht im metaphorischen Verständnis gebraucht werden; metaphorisch zu verstehen ist etwa der von Wulf Oesterreicher gebrauchte Begriff des ‘Varietätenraums’; vgl. (Oesterreicher 1995). bezeichnet werden soll (vgl. zum Folgenden Krefeld 2004, 21-25). Grundlegend ist es zunächst sich über den Begriff der Kommunikation zu verständigen. Dazu liefert das Modell von Jakobson 1979, 88, eine bewährte Grundlage.

„konstitutive Faktoren in jedem Sprechereignis, in jedem verbalen Kommunikationsakt“ (Jakobson 1979, 88)

Auf den ersten Blick spielt die Räumlichkeit in diesem Modell keine große Rolle; es geht im Übrigen auf eine Vorlage von Shannon und Weaver zurück, die ausdrücklich für die Bedürfnisse der allgemeinen Kommunikationstechnik und nicht für die durchaus spezielleren Anforderungen der Sprachwissenschaft konzipiert wurde. In der linguistischen Adaptation wird jedoch sofort evident, dass alle als konstitutiv angesetzten Instanzen notwendig Räumlichkeit implizieren.

Eine gewisse Sonderstellung nimmt die MITTEILUNG ein, da sie ja keineswegs den Raum zum Inhalt haben muss. Mittelbar ist sie jedoch über die lexikalischen und morphosyntaktischen Ausdrucksmittel der Lokal- und Personaldeixis in den benutzten KODES auch an den Raum gebunden; die Deixis reflektiert ganz direkt den konkreten Ort des Sprechers, der von Karl Bühler als Origo bezeichnet wurde. Diese semiotisch fundamentale Räumlichkeit bliebt hier außer Acht.

Sprachliche Kommunikation bedarf des KONTAKTs: Der SPRECHER muss die MITTEILUNG so realisieren (PRODUKTION), dass sie vom EMPFÄNGER wahrgenommen werden kann (PERZEPTION). Das SPRECHEN in seiner elementaren, nicht medialen Form wird in der Artikulation akustisch produziert und auditiv wahrgenommen; es kann nur face to face stattfinden und setzt einen  räumlichen KONTEXT voraus: SPRECHER und HÖRER müssen sich am selben Ort befinden und einen gemeinsamen Wahrnehmungsraum teilen. Hier wurzelt übrigens die enge Verbindung von Sprach- und Medienwissenschaft, speziell von Sprach- und Mediengeschichte, denn die Entwicklung der Medien ist nichts anderes als die zunehmende, und technisch zunehmend aufwändige Befreiung der Kommunikation  von ihrer Bindung an die Aktualität des gemeinsamen Erfahrungsraums der Kommunikationspartner: ein Schriftstück,  wie man auf deu. treffend sagt, lässt sich an einen anderen Ort tragen, so dass immerhin nicht synchrone Kommunikation zwischen Partnern an unterschiedlichen Orten ermöglicht wurde und mit Hilfe des Telefons und der Neuen Medien lassen sich beliebige Distanzen kommunikativ sogar synchron oder quasisynchron überbrücken (vgl. Dürscheid 2013Krefeld 2016 und Jakob 2017).

Räumlicher Kontakt ist also die notwendige Bedingung unmittelbarer sprachlicher Kommunikation; hinreichend ist sie nicht, denn die Kommunikationpartner müssen in ihrem Repertoire über mindestens einen gemeinsamen Kode verfügen; sie müssen, mit anderen Worten, dieselbe Sprache oder womöglich dieselbe Varietät einer Sprache beherrschen wie etwa im Fall von Dialekten, die so verschieden sind, dass eine gegenseitige Verständigung nicht gewährleistet ist.

Die Raumbindung der elementaren Sprechsituation

Der gemeinsame Kode (KODE x in der Graphik) kann der spezifischen Varietät der Umgebung (AREAL) entsprechen, in der die Kommunikation stattfindet, also zum Beispiel einem autochthonen Dialekt wie Sizilianisch in Sizilien, oder aber einer offiziellen Sprache des jeweiligen Staatsgebiets (TERRITORIUM), wenn zum Beispiel zwei Sizilianer in Sizilien miteinander (Regional)Italienisch sprechen.  Der gemeinsame Kode kann aber genauso gut aus einer ganz anderen gemeinsamen Herkunftsgegend resultieren, wenn etwa zwei SPRECHER aus Sizilien oder mit sizilianischen Eltern bzw. Vorfahren irgendwo anders in der Welt (das kontinentale Italien eingeschlossen) sizilianisch reden. 

Mit dem Parameter des gemeinsamen Kodes kommt das individuelle Sprachrepertoire der Kommunikationspartner ins Spiel, das ganz unterschiedliche Varietäten und Sprachen umfassen kann. Das Repertoire spiegelt nicht zuletzt die Räumlichkeit des Sprechers, die sich aus seiner sozialen und lokalen PROVENIENZ und seiner MOBILITÄT ergibt. Gemeinsame Kodes, vor allem Varietäten, verweisen auf gemeinsame Herkunft oder  zumindest auf einen längeren Aufenthalt am selben Ort bzw. in derselben Gegend.

Durch die differenzierte situations- und partnerspezifische Verwendung der zur Verfügung stehenden Kodes konstruieren die Sprecher (abgekürzt: S) nun gewissermaßen individuelle kommunikative Räume. Ihre Staffelung – oder in wissenssoziologischer Ausdrucksweise: die „räumliche Aufschichtung der Lebenswelt“ (vgl. dazu Schütz & Luckmann 1979-1984, 63-68), lässt sich in unterschiedlicher Granulierung beschreiben. Im Zentrum stehen die gut bekannten, vertrauten Personen; sie bilden den Nahbereich (abgekürzt: N) des individuellen kommunikativen Raums. In der weiteren Umgebung lässt sich dann eine Zone nicht vertrauter, bereits weitgehend anonymer Kommunikationspartner unterscheiden, die man in Anspielung auf den Terminus ‚Areallinguistik‘ als Areal (abgekürzt: A) bezeichnen kann. Schließlich bilden – jedenfalls in modernen Gesellschaften – auch die staatlichen Territorien (abgekürzt: T) sprachlich relevante Zonen, da  der Sprachgebrauch in den entsprechenden Institutionen in aller Regel streng reglementiert und auf eine oder wenige Sprachen/Varietäten beschränkt ist; das offizielle Sprachterritorium muss keineswegs mit dem gesamten Staatsterritorium identische sein, denn auch mehrsprachige Staaten regeln den offiziellen Sprachgebrauch oft durch explizites Sprachenrecht nach dem Territorialprinzip, das die Geltung auf Teilgebiete einschränkt, in denen dann womöglich auch zwei mehrere Sprachen offizialisiert sind. Ein Territorium ist also gewissermaßen ein (meist größeres) staatlich institutionalisiertes Areal. Zu den Institutionen gehört auch das Bildungssystem, so dass die Staatssprache, bzw. die Territorialsprache(n) gleichzeitig Alphabetisierungssprache ist (sind) und daher bei zahlreichen Einwohnern einen zentralen Faktor der Sozialisation darstellt.

Aus einer sprecherorientierten Sicht ergeben sich damit vier Instanzen des kommunikativen Raums, die jeweils mit spezifischen Sprachen/Varietäten verknüpft sind:

Vier Instanzen des kommunikativen Raums

Die konkrete sprachliche Besetzung der Instanzen folgt zwar gewissen Wahrscheinlichkeiten, aber sie ist im strengen Sinn nicht vorhersehbar und de facto außerordentlich vielfältig. So ist die L1, d.h. die Erstsprache (‚Muttersprache‘) oder Sprache der Primärsozialisation oft – und häufig auch über einen langen, wenn nicht lebenslangen Zeitraum – auch die dominante (oder einzige) Sprache des Nahbereichs; bei nicht mobilen Sprechern in dialektalen Regionen gilt genau diese Sprache weiterhin  auch im Areal, mittlerweile oft neben der Territorial- und Alphabetisierungssprache (Typ 2 der folgenden Graphik). Vollkommen anders profilierte Kommunikatitionsräume sind jedoch eigentlich nirgendwo ausgeschlossen; sie können extrem reduziert sein, wenn etwa isolierte, einsprachige Migranten in der Aufnahmegesellschaft keine Kommunikationspartner mit gemeinsamen Kode finden. Man beachte, dass die reichsten Repertoires in den Nachfolgenerationen von Migranten entstehen, wenn es gelingt einerseits die ‚importierten‘ Sprachen beizubehalten und andererseits die Umgebungssprachen, insbesondere auch die autochthonen arealen Varietäten (die Dialekte) neben den Territorialsprachen zu erwerben. 

Der besondere Nutzen der sprecherorientierten Modellierung besteht eben darin, die Koexistenz und Verflechtung vielfältiger individueller Kommunikationsräume in identischen Gegenden und Staaten erfassen und abbilden zu können.  Die elementare Einheit für die Beschreibung komplexer sprachlicher Räume kann nicht ein geographischer Ort (oder: Punkt) sein, sondern nur ein Sprecher mit seinem womöglich mehrsprachigen Repertoire und den zugehörigen Verwendungsroutinen. Dafür wurde der Terminus Glossotop vorgeschlagen. Die folgende Graphik typisiert einige, häufig koexistierende Glossotope.     

Kommunkationsraum mit unterschiedlichen Sprechertypen: Typ 1: z.B. zweisprachiger Migrant | Typ 2: z.B. Dialektsprecher | Typ 3: z.B. Einheimischer ohne Dialektkenntnisse | Typ 4: z.B. einsprachiger Migrant | Typ 5: z.B. Sprecher mit Migrationshintergrund | Typ 6: z.B. Einheimischer mit Kenntnissen einer Migrantensprache

Die forschungspraktische Umsetzung eines solchen Ansatzes steht einstweilen noch aus; sie ist natürlich außerordentlich aufwändig. Aber es lassen sich programmatische Anregungen ableiten und gleichzeitig die Defizite der bestehenden Sprachraumforschung aufdecken.

3. Defizite der tradtionellen Sprachraumforschung 

Allgemein gesagt, lassen sich auf der Grundlage von Glossotopen drei Dimensionen kommunikativer Räumlichkeit entwickeln und mit den etablierten Forschungspräferenzen abgleichen: 

Drei Dimesionen kommunikativer Räumlichkeit

Die traditionellen Forschungsschwerpunkte liegen ganz klar im Bereich (3a); ganz überwiegend wurden Daten unter der Bedingung (1a) erhoben, bisweilen, vor allem in diachronischer Perspektive jedoch auch Daten aus geschriebenen Quellen (1b). Sprecher werden beinahe ausschließlich auf ihre Kompetenz im Bereich (3a) reduziert; Mobilität (2b) gilt als Störfaktor, der nicht ganz ausgeschlossen werden kann, jedoch meistens nicht eigens untersucht wird. 

Immerhin ist in Europa im Allgemeinen und in Italien im besonderen der Bereich (3a) inzwischen intensiv beforscht worden. Es liegen für viele Regionen systematische Datenerhebungen in Form von Sprachatlanten und auch Wörterbüchern vor, die vergleichende und sogar quantitative (‚dialektometrische‘)  Untersuchungen gestatten. Aber selbst dieser Bereich leidet unter forschungspolitischen Reduktionen. Die stärksten Defizite bestehen im Bereich (2); es werden praktisch nie Daten aus unterschiedlichen Sprachen/Varietäten von mehrsprachigen Sprechern erhoben. Zu mobilen oder migratorischen Sprechern gibt es keine oder kaum vergleichende, sondern nur punktuelle Untersuchungen. Auch räumliche Aspekte des medialen Sprachgebrauch, der speziell in den neuen Medien sehr interessante Forschungsperspektiven eröffnet, sind nur ansatzweise untersucht worden. Gerade die Verbindung der beider Parameter Mobilität und Neue Medien verdient inzwischen ein starke Beachtung; es gibt ja sehr zahlreichen Familien, die Angehörige auf allen Kontinenten haben, so das Sprecher, deren Glossotope im Nahbereich eng verknüpft sind, in ihren Umgebungen vollkommen unterschiedlichen Sprachkontaktszenarien ausgesetzt sind, weil sie z.B. teils in Neapel, teils in São Paulo (Brasilien), in Sydney und München leben.

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