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Räumlichkeit des SPRECHERS (vi) – Das Beispiel der Germania italiana

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Zitation: Thomas Krefeld (2019): Räumlichkeit des SPRECHERS (vi) – Das Beispiel der Germania italiana. Lehre in den Digital Humanities. Version 4 (11.04.2019, 13:07). url: https://www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de/?p=123859&v=4.

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1. Sprachliche Extraterritorialität

Je nach dem Zeitpunkt der Emigration, der Dichte italophoner Netzwerke (Nahbereich; vgl. Erfurt/Amelina 2008]) und den Umgebungssprachen (Areal, Territorium) ergeben sich sehr unterschiedliche Realitäten. Aber alle zeichnen sich durch Extraterritorialiät aus, da die ‚immigrierten‘ italienischen Varietäten, sowohl der Standard wie die Dialekte, unweigerlich unter dem Dach einer anderen Territorialsprache, wie z.B. dem Französischen, dem Deutschen oder dem Englischen,  stehen. Im Gefolge der flächendeckenden Verbreitung und massenhaften Nutzung der Neuen Medien ist jedoch zwischen der Ebene der konkret lokalisierten, überdachten Immigrationsvaritäten und der überdachenden Territorialsprachen ein raumunabhängiger Schirm in Gestalt der virtuell (über E-Mail, Whatsapp, Skype, FaceTime usw.) genutzten Varietäten entstanden , wie die folgende Graphik zeigt:

Immigrationsvarietäten unter dem medialen Schirm virtuell gebrauchter Varietäten

Vor diesem Hintergrund lassen sich italienische Varietäten in Deutschland grosso modo drei kommunikationsräumlichen Konstellationen zuweisen.

2. Reste saisonaler Arbeitsmigration

Im Gefolge der Industrialisierung und vor allem nach der Eröffnung der transalpinen Eisenbahnverbindungen (Brenner 1867, Sankt Gotthard 1882, Lötschbergbahn 1921) entstanden saisonale Migrationsbewegungen (🔗), die oft besondere regionale Charakteristika aufweisen. Bekannt ist die bis zum 1. Weltkrieg dauernde Tradition der friaulischen Ziegler in München und Bayern. Die saisonale Arbeitsmigration ist linguistisch weniger relevant, denn sie geht kaum über die Ebene des individuellen Sprechers hinaus; über die Existenz spezifischer Varietäten ist jedenfalls nichts bekannt. Überhaupt ist diese Form der Massenmobilität von Italienern beinahe vollkommen verschwunden. Ein letztes, ebenfalls im Verschwinden begriffenes Überbleibsel sind die italienischen Eismacher in Deutschland, die ursprünglich zum größten Teil aus einem einzigen Tal in der Provinz Belluno, der Val di Zoldo, stammten. Die von Laura Campanale erhobenen Biographen zeigen, dass die berufliche Spezialisierung auf das Eismachen sich erst im Laufe einer regional bereits  fest etablierten saisonalen Arbeitsmigration entwickelt hat; dazu zwei Beispiele: 

„Mia nonna era nata a Sarajevo, il bisnonno verso la fine dell’Ottocento faceva lo «squarador»1Dieses venezianische Dialektwort bezeichnet den Holzarbeiter, der die runden Stämme mit einer speziellen Axt zu  annähernd quadratischen Balken schlägt., faceva la stagione, andava via in estate e tornava in autunno. Mia mamma è nata in Austria perché il papà faceva l’intagliatore. Erano assunti da ditte locali per andare a lavorare nelle zone della Polonia, dell’ex Iugoslavia, della Prussia. Mio papà lavorava come falegname e d’estate come gelatiere a Bochum prima della Seconda guerra. Con la guerra ha perso tutto, nel 1950 è tornato in Germania in Vestfalia a Dortmund […] (U 53 STAG KEMPTEN / BL VALLE DI CADORE – VENAS, G)“. (Campanale 2006a, 48) 

„I vecchi lavoravano nelle miniere e sulle ferrovie. In Polonia a Chemnitz i miei vendevano gelato coi carrettini e nelle gelaterie. Facevano la doppia stagione. In estate vendevano gelato al Nord, mentre caldarroste al Sud in Germania, sempre come ambulanti. Se non avevano guadagnato abbastanza col gelato, restavano in Germania al Sud a vendere caldarroste […]“ (D 48 STAG DINGOLFING / BL VALLE DI CADORE – VENAS, G).“ (Campanale 2006a, 49)

3. Die so genannten Gastarbeiter mit den nachfolgenden Generationen

Die erste Generation nicht saisonaler italienischer Arbeitsmigranten kam nach dem Deutsch-italienischen Anwerbeabkommen, allerdings gab es bereits Vorläufer während der NS-Diktatur. Vor allem kamen Italiener aus dem Süden und mit einer gewissen Verzögerung auch aus Sardinien, die häufig über eine eher geringe Schulbildung verfügten und ganz überwiegend Dialekte als L1 hatten. Daraus sind nicht wenige Familien hervorgegangen, die mittlerweile in der vierten Generation noch mehr oder weniger Italienisch sprechen. Allgemeine Aussagen über den Spracherhalt und etwaige Veränderungen lassen sich allerdings nicht machen, denn die einzelnen Familien verhalten sich sehr unterschiedlich. Immerhin ist es möglich und wünschenswert einzelne Fälle exemplarisch zu dokumentieren (vgl. Mazza 2018); der Forschungsstand ist insgesamt nicht sehr gut (vgl zum Ruhrgebiet Bernhard/Lebsanft 2013). 

3.1. Die Sprachbiographie einer Familie

Eine sehr schöne Fallstudie, sozusagen die Sprachbiographie einer Familie, hat Marlene Parrillo erarbeitet.  Den Kontext bildet die Auswanderung von ca. 800 Personen aus Muro Lucano nach Karlsfeld bei München.

Vier Generationen, Aufenthalt in Deutschland (Daten aus: Parrillo 2014)

Muro Lucano – Karlsfeld

Charakteristisch für die Arbeitsmigration der 50er und 60er Jahre und zweifellos nicht singulär sind das unterschiedlich Verhalten der Geschlechter in der 1. Generation (die Männer kamen häufig zunächst allein und die Frauen kamen später nach) sowie die Tasache, dass auch in der 3. Generation noch Personen aus dem Ursprungsort hinzukamen (hier: genero). Ebenfalls prototypisch ist die unterschiedliche, vermeintliche oder reale Deutschkompetenz der Männer und Frauen noch in der 2. Generation (Vater vs. Mutter), obwohl beide gleichzeitig nach Deutschland gekommen sind. Die häufig nicht berufstätigen Frauen waren benachteiligt, da der Deutscherwerb häufig am Arbeitsplatz erfolgte.

PADRE MADRE

M.P.: E come l’hai imparato il tedesco?

PADRE: Il tedesco l’ho imparato stando nel pubblico, eehm, e non appena arrivato in Germania sono andato a lavorare / in un salone / tedesco che non sapevo nemmeno un “H” di tedesco. E poi:: col mio vocabulario un pò alla volta ehm / sò andato, e mi sò iscritto subito alla Volkshochschule /e:: anche non sapendo parlare / lo Chef del salone aveva aveva danto rispetto di me.

MADRE: Per me è stato sempre eeh, sempre difficile dal primo momento ancora oggi, dopo tanti anni [ride] /

M.P.: Credi che se tu fossi stata più giovane, sarebbe stato più facile per te imparare la lingua?

MADRE: Non penso. Perché io 23 anni avevo, non è che che era / Per  me l’ho trovato proprio che era ‘na lingua difficile, boh, che ne so […]

MADRE: No, oggi ormai sò passati tanti anni! Sò quasi [ride] 35 anni, e di più, diciamm uh, diciamm sempre un po’ col problema della lingua, perché non è che l’ho imparatt’ all cento per cento. Ci sò sempre un po’ di problemi, specialmente se devo andare da un dottore o colle altre cose più o meno si sbrigano / che non riesci ad esprimerti bene, tutte ste cose qua, sennò /

 (aus Parrillo 2014)
In der Generation der Kinder kehrt sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern um, denn – auch das dürfte kein isolierter Befund sein – die am besten entwickelte Mehrsprachigkeit zeichnet die Töchter aus, sowohl im Blick auf die Standardvarietäten wie auf den italienischen Dialekt. Die beiden folgenden Tabellen zeigen die Selbsteinschätzung der Sprachkompetenz im Überblick:

Standardkompetenz in der Selbsteinschätzung (Daten aus Parrillo 2014)

Dialektkompetenz in der Selbsteinschätzung (Daten aus  Parrillo 2014)

Die Kontinuität des Italienischen wird im deutschen Kontext jedoch von den Informanten skeptisch beurteilt. Auf die Frage, ob das Italienische hier eine Zukunft habe, antwortet die  Tochter:

„FIGLIA: Io, penso sì, perché la nostra è comunque noi a casa parliamo solo ed esclusivamente italiano, cè io non ho mai parlato in tedesco con i miei genitori e neanche loro con me, mentre sì mi accorgo che in altre famiglie capita che i genitori con i figli,  forse più  i figli con i genitori rispondono in tedesco, sono più più / non lo so, più / non hanno proprio l’ esclusività dell’italiano, mentre da noi, forse perché proprio perché mio padre, i miei genitori ci hanno tenuto tanto / e l’hanno portato avanti così, cè per me a casa italiano poi basta. E ti devo dire anche fa strano se dovevi parlare in tedesco con i genitori.  Cè, è una sensazione proprio strana, sembra che parli con altre persone non è la cosa / così. italiano e: portiamo avanti questa tradizione questa cosa che secondo me è bella pure /

„FIGLIA: Sì, un caso non direi proprio unico, però sono poche le famiglie che sono rimaste con questa con questa tradizione di portare avanti la lingua italiana a casa e comunque.“ (aus Parrillo 2014)

3.2. Erhalt und Wandel von Immigrationsvarietäten

In Großgerau bei Frankfurt am Main leben ca. 500 Personen aus Campofiorito (PA, Sizilien) bzw. Nachfahren von emigrierten campofioritani;  im Jahre 2011 zählte der Ort selbst 1353 Einwohner. Dieser dialektale Migrationskonstellation wurde von Rosamaria La Russa zum Gegenstand eines Perzeptionstests gemacht. Es ging um die Frage, ob die in Deutschland lebenden Dialektsprecher von Sprechern desselben Dialekts, die jedoch in Sizilien leben, erkannt werden können. Der Test wurde im Internet mit der frei zugänglichen Software SoSci Survey (https://www.soscisurvey.de/) durchgeführt und über soziale Medien bekannt gemacht (Facebookgruppen „Siciliani nel mondo“, „Sicilia nel mondo“, „Campofiorito“  sowie italiansonline.net). Teilgenommen haben 44 von insgesamt 350 kontaktierten Personen.

Im Perzeptionstest wurden Sprachproben von Sprechern, die in Campofiorito in Sizilien leben mit solchen von Sprechern, die in Groß-Gerau leben zufällig gemischt; die folgende Abbildung zeigt das Testdesign: 

Testdesign aus: La Russa 2012

Besser wäre natürlich eine Software, die es erlaubt, während des Hörens der Probe durch Klicken die Stelle zu markieren, die als auffällig empfunden wird; ein entsprechendes Programmt existiert mittlerweile und wird zum Beispiel durch Chris Montgomery im Projekt Scilly Voices: Language and Oral History on the Isles of Scilly  benutzt.

Alles in allem ergab sich aus der (statistisch nicht hinreichend abgesicherten) Untersuchung, dass

  • der Vertreter der ersten Generation meistens nicht als ‚anders‘ erkannt wurde,
  • die Erkennbarkeit der zweiten Generation vom jeweiligen Individuum abzuhängen scheint,
  • die Vertreter der dritten Generation mehrheitlich klar als im Ausland lebend identifiziert werden.

Die Erkennbarkeit korreliert daher mit dem Alter:

Ergebnisse von La Russa 2012 im Überblick

Nicht leicht zu beantworten ist jedoch die Frage, woran die jüngeren Sprecher so sicher erkannt wurden; die Sprachproben bestanden aus Kochrezepten, in denen mit einer gewissen Erwartbarkeit das charakterische sizilianische Kennwort petrosinu Petersilie/prezzemolo vorkommt, das im Dialekt mit einem retroflexen Konsonantencluster als [pitʃɽuˈsinu] realisiert wird; diese stark markierte Lautverbindung kommt im Deutschen nicht vor, so dass man ihren Abbau unter dem Kontakteinfluss des dominanten Deutschen erwarten kann. Die Tabelle zeigt nun, dass auch die mehrheitlich erkannte GG8 diesen Cluster richtig realisiert. Das Erkennen wird also anders, vielleicht durch sehr subtile Feinheiten gesteuert.

 SPRECHER   Kennwort siz. petrosinu Petersilie/prezzemolo als in D lebend erkannt Generation
GG1: ♀, *1931 venuta in Germania nel 1967   19% 1a
GG4: ♀, *1950 figlia di GG1 e madre di GG8; venuta in Germania all’età di 17 anni, pitʃɽuˈsinu 38 % 2a
GG5: ♂, *1980 da piccolo bambino tornato a CF, e ritornato a GG nel 2008 (corso di ted., da poche settimane) pitʃɽuˈsinu 40%
GG2: ♀, *1980     47 %
GG7: ♀, *1981      55 %
GG 3: ♀, *1978 venuta in Germania da baby pitʃɽuˈsinɔ 68 %
GG8: ♀, *1980  figlia di GG4, nipotina di GG1, cugina di GG6 pitʃɽuˈsinu 60 % 3a
GG6: ♀, *1988 nipotina di GG1, cugina di GG6   72 %
Ergebnisse von La Russa 2012 im Überblick

Immerhin zeigt die Erkennbarkeit der dritten Generation, dass das Sizilianische im deutschen arealen und territorialen Kontext eine spezifische Färbung anzunehmen und sozusagen zu einem germanosiciliano zu werden scheint.

4. Elitenmigration

Das im Hinblick auf Italien noch recht junge Phänomen der Elitenmigration (vgl. Erfurt/Amelina 2008, Melchior 2008 und Melchior 2009) ist bislang wenig erforscht und kann hier nicht eingehend behandelt werden. Hinweise finden sich unter den Schlüsselbegriffen fuga dei cervelli und neuerdings Expats.  Die Situation ist grundsätzlich durch eine ausgeprägte Individualisierung,  gekennzeichnet, denn Kettenmigrationen, wie sie in Kap. und in Kap. skizziert wurden, spielen praktisch keine Rolle mehr; wie es scheint, entstehen auch in Deutschland keinen besonders engen Verbindungen zwischen den  italienischen Expats und den bereits vorhandenen, auf frühere Kettenmigrationen zurückgehenden italienischen Gruppen. Von einer ‘italienischen Minderheit’ kann also nicht die Rede sein; diese Kategorie wird weder in emischer Perspektive von den Italienern selbst  reklamiert, noch ihnen von der öffentlichen Meinung (wenn man so sagen darf) in etischer Perspektive zugesprochen. Entsprechend unübersichtlich sind die sprachlichen Verhältnisse; in vorsichtiger Verallgemeinerung darf man festhalten, dass die Dialekte keine große Rolle mehr spielen, denn die L1 ist in aller Regel das (Regional)Italienische. Auch die drängende Notwendigkeit möglichst schnell elementare Deutschkenntnisse zu erwerben ist nicht mehr gegeben, da an vielen Arbeitsplätzen zwischen Beschäftigten mit deutscher und unterschiedlichen nicht deutschen  L1 inzwischen Englisch gesprochen wird. Für Kinder wird der Erwerb des Deutschen dann jedoch unumgänglich. Vor diesem nur sehr grob skizzierten Hintergrund erweist sich die sogenannte Sprachbiographie (die eigentlich eine Autobiographie ist) als ein vielversprechendes Verfahren der Datenerhebung, da sie im Unterschied zu standardisierten Fragebögen sehr gut geeignet ist, um gerade individuelle Bedingungen widerzuspiegeln (vgl. Ingrosso 2017c und Ingrosso (in Vorb.)).

Beide Aspekte der Germania italiana, die konsolidierte, mittlerweile bis in die vierte postmigratorische Generation  reichende Präsenz von Italienern einerseits und der rezente, vielleicht nur ephemere Zustrom einer neuen ‘ersten Generation’ andererseits sollten sich nach der medialen Revolution mit Crowdsourcing-Verfahren abbilden lassen. Zu diesem Zweck wurde vor kurzem eine Plattform aufgesetzt, die in Deutschland – zunächst: in München – lebende Italiener dazu einlädt Sprachbiographien zu schreiben und die Präsenz des Italienischen im öffentlichen städtischen Raum (‚landscaping‘) zu dokumentieren (🔗) .

Bibliographie

  • Asfur u.a. o.J. = Asfur, Anke u.a. (o.J.): Angekommen... La regione della Ruhr. Migrantengeschichten aus dem Bergbau, online (Link) .
  • Bade 2000 = Bade, Klaus J. (2000): Europa in Bewegung: Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, München, Beck.
  • Bernhard/Lebsanft 2013 = Bernhard, Gerald / Lebsanft, Franz (2013): Mehrsprachigkeit im Ruhrgebiet, Tübingen, Stauffenburg.
  • Bernini 2010 = Bernini, Giuliano (2010): Italiano dell'emigrazione, in: Enciclopedia dell'Italiano, online, Treccani (Link) .
  • Campanale 2006 = Campanale, Laura (2006): I gelatieri veneti in Germania: un'indagine sociolinguistica, Lang.
  • Campanale 2006a = Campanale, Laura (2006a): I gelatieri veneti in Germania. Un`indagine sociolinguistica, in: Altreitalie (Link) .
  • Erfurt/Amelina 2008 = Erfurt, Jürgen / Amelina, Maria (2008): Elitenmigration und Mehrsprachigkeit, Osnabrück.
  • Ingrosso (in Vorb.) = Ingrosso, Sara (in Vorb.): Sprachbiographische Erzählungen junger Italiener/-innen in München: Postmoderne Migrationsformen aus linguistischer Perspektive, München, Diss. LMU.
  • Ingrosso 2017b = Ingrosso, Sara (2017): Sprachbiographien und neue Mobilitäten: eine Fallstudie, München, LMU (Link) .
  • Ingrosso 2017c = Ingrosso, Sara (2017): Italian Newcomers to Germany and Cultural Identity, in: AEMI-Journal , vol. 15, 40-50 (Link) .
  • Krefeld 2004a = Krefeld, Thomas (2004): Einführung in die Migrationslinguistik: Von der "Germania italiana" in die "Romania multipla", Tübingen, Narr.
  • La Russa 2012 = La Russa, Rosamaria (2012): Phonologische Untersuchung des sizilianischen Dialekts von Campofiorito (PA) im Rahmen der Migrationslinguistik, unveröffentl. Magisterarbeit, LMU, München.
  • Mazza 2018 = Mazza, Francesca (2018): Die sogenannten „Gastarbeiter“ und die nachfolgenden Generationen, München, LMU (Link) .
  • Melchior 2008 = Melchior, Luca (2008): Kommunikationsräume und kommunikative Routinen friaulischer Migranten in Bayern zwischen Dissoziation und Integration, in: Erfurt, Jürgen / Amelina, Maria (Hrsgg.), OBST - Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie, vol. 75, 87-104.
  • Melchior 2009 = Melchior, Luca (2009): Sù pes Gjermaniis zwischen Dissoziation und Integration: Kommunikationsräume friaulischer Einwanderer in Bayern, Frankfurt, M. [u.a.], Lang.
  • Parrillo 2014 = Parrillo, Marlene (2014): Kommunikative Räume und soziale Netzwerke: die Familienbiografie einer italienischen Familie in Karlsfeld, unveröffentl. Zulassungsarbeit, LMU, München.
  • Prontera 2017 = Prontera, Grazia (2017): Italienische Zuwanderung nach Deutschland. Zwischen institutionalisierten Migrationsprozessen und lokaler Integration, Bundeszentrale für politische Bildung (Link) .
  • Richter/Richter 2012 = Richter, Hedwig / Richter, Ralf (2012): Die Gastarbeiter-Welt. Leben zwischen Palermo und Wolfsburg, Paderborn, Schöningh.
  • Vedovelli 2016 = Vedovelli, Massimo (2016): L’italiano degli stranieri, l’italiano fuori d’Italia (dall’Unità), in: Lubello, Sergio (Hrsg.), Manuale di linguistica italiana, Berlin and Boston, De Gruyter, 459-483.
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