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Grundfarbwörter

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Zitation: Thomas Krefeld (2019): Grundfarbwörter. Lehre in den Digital Humanities. Version 6 (23.05.2019, 15:44). url: https://www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de/?p=43068&v=6.

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1. Somewhere under the rainbow… Grundfarbwörter

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481202018 Regenbogen

Regenbogen (Ausschnitt des Photos https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Double_rainbow,_Graz,_Austria,_2010-05-30.jpg)

Der Farbwortschatz ist ein ideales Beispiel, um das Verhältnis von einzelsprachlicher Lexik/Semantik zur perzeptiven und kognitiven Neurologie zu diskutieren: Alle Menschen habe dieselbe neurophysiologische Grundaustattung, die sie zur Farbwahrnehmung befähigt, aber nicht alle Sprachen (davon gibt es ca. 3000) haben besondere Wörter für die Grundfarben. Seit der bahnbrechenden, wenngleich im Detail inzwischen nicht ganz unumstrittenen  Studie von (Berlin & Kay 1969) ist die Erforschung der Farbwörter zu einem beliebten Gegenstand der Semantik und kognitiven Linguistik geworden. Ihre wichtige Entdeckungen bestand in der Feststellung eines universellen Grundfarbwortinventars: Demnach gibt es eine begrenzte Anzahl von 11 Grundfarbkategorien, nämlich WEISS, SCHWARZ, ROT, GRÜN, GELB, BLAU, BRAUN, ROSA, VIOLETT, ORANGE und GRAU; die einzelnen Sprachen haben nun zwischen 2 bis 11 dieser Grundfarben mit spezifischen Wörter lexikalisiert:

It appears now that, although different languages encode in their vocabularies different numbers of basic color categories, a total universal inventory of exactly eleven basic color categories exists from which the eleven or fewer basic color terms of any language are always drawn. (Berlin & Kay 1969, 2)

Grundfarbwörter (‘basic color terms’) im Sinne der beiden Autoren werden über vier Kriterien definiert; es handelt sich um:

  1. einfache Wörter (z.B. ita. verde), nicht abgeleitete (wie ita. verdastro) oder zusammengesetzte (wie ita. verdazzurro);
  2. Wörter, die nur die Farbe bezeichnen und nicht auch Dinge (z.B. dt. oliv, orange sind keineGrundfarbwörter);
  3. Wörter, die den besonders auffälligen Bereich bezeichnen (nicht den gesamten Bereich von ‚rot‘, sondern die Farbe prototypischer Referenten, wie Blut, Kirschen usw.);
  4. Wörter, die Farbe als solche und nicht in Verbindung mit bestimmten Referenten bezeichnen (z.B. biondo ‘gelblich in Bezug auf Haare von Menschen’, fulvo, saurohelle, bzw. rötliche Fellfarbe von Pferden’).

Im 3. Kriterien fließen mehrere, nur schwer zu trennende semantische und perzeptive Kriterien zusammen: die Fokalität (vgl. Heider 1971), z.B. die z.B. im deu. Kompositums blutrot zum Ausdruck kommt , die Intensität, die das deutsche Kompositum knallrot motiviert, die Helligkeit, wie in deu. feuerrot, und die Reinheit.

Nach (Berlin & Kay 1969) sind die Farbwortsysteme in maximal sieben Stufen organisiert, die sich jeweils implizieren: eine Sprache, die über zwei  Wörter der Stufe VII verfügt, hat auch alle Kategorien der unteren Stufen usw. Wenn eine Sprache drei Grundfarbwörter kennt, sind es notwendigerweise Bezeichnungen von ROT (Stufe II), WEISS und SCHWARZ (Stufe I).

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481203965 Berlin kay 1

basic color terms

2. Das Farbwortsystem des Italienischen

Das Italienische Farbwortsystem passt grundsätzlich, aber nicht genau in dieses Schema, denn es verfügt über zwei, vielleicht drei Wörter für BLAU, außerdem über eines aus der Gruppe VII (grigio), jedoch über kein Grundfarbwort der Gruppe VI, da marrone auch – und eigentlich – die Kastanie bezeichnet:

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481204681 Farbwort it

Italienische Grundfarbwörter

Im Bereich BLAU gibt es sogar noch weitere Bezeichnungen – celeste, turchese, indaco und turchino. Darunter sind drei offenkundige Ableitungen, die alle über die Semantik ihrer substantivischen Basis motiviert sind:

  • das Adj. celeste ← Substantiv cielo ‘Himmel’;
  • Adj. turchese ← Subst. turchese „Minerale triclino, detto anche turchina o cal(l)aite, fosfato basico idrato di alluminio e rame, che si rinviene, generalmente in masse compatte a struttura criptocristallina, in spaccature di rocce ricche di allumina (per es., trachiti) alterate; di colore dall’azzurro al verde-azzurro (che sbiadisce col tempo) […]“ (Treccani);
  • Adj. indaco ← Subst, „ìndaco (ant. indico) s. m. [lat. Indĭcum (folium) «(foglia) indiana»] (pl. –chi). – 1. Sostanza colorante, polvere cristallina azzurra, insolubile in acqua, ottenuta per ossidazione dell’indossile che, a sua volta, si origina dall’idrolisi dell’indacano; in gran parte attualmente preparata per via sintetica, costituisce una delle sostanze coloranti azzurre più importanti per stabilità alla luce e al lavaggio, largamente usata perciò in tintoria (metodo al tino). […]“ (Treccani)

Schwieriger zu beurteilen ist dagegen turchino. Zwar wird es von Italophonen eindeutig und spontan als Derivation von turco ‘türkisch’ verstanden, aber damit wird im Gegensatz zu den drei genannten keine semantische Motivation geliefert; die Verwendung des Substantivs turchina als Bezeichnung des Minerals TÜRKIS, also als Synonym des Substantivs turchese, ist kaum geläufig und kann daher vernachlässigt werden. So ergibt sich für das Italienische das folgende System von Grundfarbwörtern:

   

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481621312 Grundfarben ita

Italienische Grundfarbwörter

Im Übrigen macht gerade BLAU deutlich, dass die Definition der Farbbereiche über einen einzige fokalen Wert ebenfalls nicht unproblematisch ist; die ‚Fokalität‘ einer Farbe wird über prototypische Referenten bestimmt, deren Identifizierung im Fall von BLAU  durchaus schwierig  erscheint. Die Problematik zeigt sich sehr schön in den Bedeutungsbeschreibungen des Vocabolario Treccani; als prototypischer Referent wird der WOLKENLOSE HIMMEL („cielo sereno“) angeführt; daraus  werden aber gerade zwei fokale Bereiche, nämlich die Farbe des TAGESHIMMELS (= azzurro)  und die des NACHTHIMMELS (= blu oder turchino): 

ażżurro agg. e s. m. [da una pronuncia pop. lāzūrd dell’arabo lāzuward «lapislazzuli», che è dal persiano lāward o lāǵward, adattam. del sanscr. rājāvarta; cfr. lat. mediev. lazur o lazulum]. – 1. agg. Che ha il colore del cielo sereno (intermedio fra il celeste, più chiaro, e il blu o turchino, più cupo): le onde a. del mare; occhi a.; scherz., sangue a. (più spesso sangue blu), di chi appartiene a famiglia nobile: sosteneva di avere sangue a. nelle vene; principe a., personaggio tradizionalmente descritto come bello e coraggioso, futuro re di un paese ricco e felice, che in numerose fiabe risveglia l’amore di fanciulle povere e infelici, conducendole via su un cavallo bianco (l’espressione viene usata scherz. per indicare un uomo considerato desiderabile da ogni donna e in grado di riscattarla ed emanciparla, ironizzando sulle aspettative, sulle speranze, sui sogni a occhi aperti delle ragazze: cosa aspetti, che arrivi il principe azzurro?); arma a., l’aeronautica militare; nastro a. (v. nastro); libro a. (v. libro); in medicina, morbo a. o morbo blu, v. blu. Con valore collettivo, pesce a., denominazione di mercato che comprende le varie specie di pesci clupeidi e scombriformi (sarde e sardine, scombri, palamite, ecc.), caratterizzati dalla colorazione azzurra. […] (Treccani; Hervorh. Th.K.)

blu agg. [adattam. del fr. bleu, che ha lo stesso etimo dell’ital. biavo] (radd. sint.). – 1. a. Azzurro scuro, turchino scuro, nelle sue varie sfumature. Indica le gradazioni più intense del colore che dai chimici e fisici è designato genericamente con azzurro (da cui invece nell’uso com. differisce, in quanto per azzurro s’intendono le gradazioni più chiare; si direbbe azzurro il cielo di giorno, blu o turchino il cielo di una notte chiara e serena): stoffa blu, abito blu; fig., sangue blu, o azzurro, v. azzurro. […] (Treccani; Hervorh. Th.K.)

turchino agg. e s. m. [der. di turco1, con riferimento alla pietra turchese]. – Di colore azzurro cupo: un cielo t.; una seta t.; la Fata dai capelli t., nelle Avventure di Pinocchio del Collodi. Come s. m., il colore stesso: l’acqua era di un bel t. puro; un abito di t. t. acceso. (Treccani)

Wie problematisch die Zuweisung von Farbwerten zu Referenten im Fall von BLAU ist, zeigt sich im Fall des HORIZONTs am Meer, der zweifellos eine außerordentlich scharfe, geradezu prototypische Kontrastlinie bildet, obwohl sich die aufeinander treffenden Farben des Himmels und des Meeres gemessen am Spektrum nur ganz unwesentlich unterscheiden. 

Unter den genannte Adjektiven sind fünf Entlehnungen, nämlich bianco, zwei Ausdrücke für BLAU (azzurro, blu) sowie giallo und grigio, deren  Wortgeschichte kurz skizziert werden soll. Abgesehen von azzurro handelt es sich um Germanismen,

believed by most scholars to have passed into Romance languages, perhaps as a result of the cloth and fur trade, and/or through horse trading and equestrianship. (Jones 2013, 302)

Ita. bianco

Dieser Typ ist zweifellos  mit deu. blank ‘glänzend’ verwandt. Zur Etymologie heißt es im DELI:

Germ. blank ‘bianco’, orig. ‘lucente’“, ma, forse, più esattamente longob. (un cognome Blanco è doc. in Garfagnana nel 716 […]) e, forse, applicato per prima al pelame dei cavalli. (Cortelazzo & Zolli 1980, 136f.)  

Die Motivation der Entlehnung ist wenig klar, denn das Lateinische (s.u.). besaß sogar zwei Grundfarbwörter für WEISS. Auf Grund der langobardischen Herkunft, für die der früh belegte Eigenname spricht, ist das italienische Wort von fra. blanc ‘weiß’ zu trennen; auch hier gilt germanische, jedoch sicherlich nicht langobardische, sondern fränkische Herkunft.

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481631619 Blank.

FEW XV, 145 f.

Ita. grigio

Ein weiterer Germanismus ist die italienische Bezeichnung von GRAU. Es geht zurück auf:

Germ. *grīsi (*grīs in franc.), dal quale si è ricavato, sull’es. del lat. rŭbeu(m) o direttamente da un germ. *greis-ja, un agg. grīseu(m) (a Monte Cassino nell’874), confermato dal n. pr., abbastanza diffuso, Griso. Sin ritiene che la via d’accesso in Italia sia stato duplice: griseus attraverso il longobardo e gris dal fr. (dal quale non possono dipendere le antiche attestazioni it. in lat. mediev.). «Appare versosimile l’ipotesi che il commercio delle pelli sia stato il veicolo attraverso il quale l’aggettivo gris è entrato nelle lingue romanze» (Giacalone Ramat 179). (Cortelazzo & Zolli 1980 521)  

Ita. blu 

Dieser Typ wurde aus dem Französischen entlehnt, wohin er ebenfalls aus Germanischen gelangte; der mit der formal unproblematischen Entlehnung einhergehende semantische Wandel ist jedoch sehr wenig klar, wie die wortgeschichtliche Skizze des DELI andeutet:

Fr. bleu (blef dal XII sec.) e ant. blo(e) e blou (tutte var. in gran parte presenti ancor oggi nei dial.; AISD VIII 1578), dal germ. *blawa-, *blao ‚biondo‘, reso con blavus nel lat. del VI sec. (cfr. biavo e biodo). La discordanza fra i due colori (‚blu‘ e ‚biondo‘) ha fatto pensare ad una contaminazione con altra rad. celt. […] (Cortelazzo & Zolli 1980, 149)

Hier wird vorausgesetzt, dass das Germanische Wort zur Zeit der Entlehnung soviel wie ‘blond’ bedeutete, da im Altfr. und Altokz. bloi ‘blond’ existierte. Im (Kluge 2012) wird jedoch daraufhin gewiesen, dass auch die ältesten germanischen Belege bereits ‚blau‘ bedeuten. 

Im FEW (146-151) wird daher davon ausgegangen, dass sich zwei Farbwörter unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Bedeutung auf reichlich unklare Weise gegenseitig beeinflusste hätten. Zunächst das germanische, genauer:  altniederfränkische *blāo:

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481636060 Blao bleu

FEW XV, 150

Afra., altokz. bloi ‘blond’ wäre demnach auf das hier erwähnte keltische, genauer: gallische *blavos ‘gelb’ zurückzuführen, das wiederum eine gemeinsame Wurzel mit lat. flavus ‘blond’ hat:

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481639286 Blavos1

FEW I, 404

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481639366 Blavos2

FEW I, 405

Die Wortgeschichte ist also verwickelt; zur Sachgeschichte ist immerhin zu erwähnen, das es sich bei *blao gut um einen Ausdruck der Färberei handeln könnte, der sich vielleicht auf das Färben mit dem so genannten Färberwaid bezog.

Ita. azzurro 

Formal und semantisch unproblematisch ist die  Herkunft des Typs ita. azzurro; es ist aus dem Arabischen ins Italienische gekommen, geht aber auf die persische Bezeichnung des Lapislazuli zurück, die ihrerseits aus dem Sanskrit entlehnt wurde:

ażżurro agg. e s. m. [da una pronuncia pop. lāzūrd dell’arabo lāzuward «lapislazzuli», che è dal persiano lāward o lāǵward, adattam. del sanscr. rājāvarta; cfr. lat. mediev. lazur o lazulum]. […]“ (Treccani)  

Es handelt sich um ein typisches Handelswort, das sich mit dem als Farbstoff sehr geschätzten Mineral verbreitet hat und mehrfach ins Romanische entlehnt wurde, wie spa. azul ‘blau’ zeigt. Marco Polo erwähnt in seinem Reisebericht Milione (Kap. XXV) wichtige Fundorte. Die Entlehnungsmotivation liegt also auf der Hand.

Ita. giallo

Das Wort ist zweifellos ein Entlehnung aus dem Französischen, die DELI folgendermaßen kommentiert:

Fr. ant. jalne (1080; poi jaune), dal lat. gălbinu(m) ‚verde pallido‘ (conservato nella Francia sett. e in rumeno), un der. da gălbu(m), testimoniato, assiem a tutti gli altri der., in epoca piuttosto tarda, ciò che fa pensare ad una orig. straniera.“ (Cortelazzo & Zolli 1980, 492)  

3. Das lateinische Farbwortsystem

Es ist also, wie angedeutet, grundsätzlich möglich einen Bezug der genannten Farbwörter zum Handel bzw. zum Handwerk herzustellen. Allerdings haben die Entlehnungen – ganz ähnlich wie im Fall der Körperteilbezeichnungen – dazu geführt, dass sich verhältnismäßig unaufällige, unmarkierte Grundfarbwortsysteme in den romanischen Sprachen überhaupt entwickeln konnte. Denn die Lexikalisierungsgeschichte dieses onomasiologischen Bereich hat durchaus – und allen wichtigen historischen Bezügen zum Trotz – einen nicht zu unterschätzenden kognitiven Aspekt. Er ergibt sich aus den Besonderheiten des lateinischen Farbwortschatzes (vgl. dazu insgesamt Kristol 1978), der sich im Lichte der ‘basic color terms’ als  hochgradig markiert erweist: In der Ausgangssprache des Romanischen existieren Grundfarbwörter überhaupt nur auf den drei untersten Stufen; ein Ausdruck (lat. galbus) scheint nicht fokal, sondern im Übergangsbereich von GRÜN und GELB angesiedelt zu sein. Zudem ist die erste Stufe, d.h. WEISS und SCHWARZ, sogar doppelt besetzt:

/var/cache/html/dhlehre/html/wp content/uploads/2016/12/1481801476 Farbwort lat

Das Farbwortsystem des Lateinischen

Die Markiertheit dieses beschränkten Systems wird noch dadurch gesteigert, dass die beiden Bezeichnungen von WEISS und SCHWARZ keineswegs synonym sind, sondern die Opposition ‘glänzend’ (candidus, niger) vs. ‘matt’ (albus, ater) lexikalisieren. Auf dem Weg zum Romanischen wurde diese Opposition aufgegeben und die gleichzeitig wurden die meisten Fokalfarben durch Grundfarbwörter lexikalisiert. Einen letzten Rest des lateinschen Systems darf man in der Tatsache sehen, dass auch dem Italienische noch ein ‘basic term’ für BRAUN fehlt, einem „champ [déja`; Th.K.] inexistant en latin“ (Kristol 1978, 119).

Berlin, Brent & Kay, Paul (1969): Basic color terms. Berkeley/Los Angeles.
Cortelazzo, Manlio & Zolli, Paolo (1980): Dizionario etimologico della lingua italiana. Bologna: Zanichelli.
Heider, Eleanor R (1971): " Focal" color areas and the development of color names., Developmental psychology 4, 447-455.
Jones, William Jervis (2013): German Colour Terms: A study in their historical evolution from earliest times to the present. Amsterdam/Philadelphia: John Benjamins Publishing.
Kluge, Friedrich (2012): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Berlin: Walter de Gruyter.
Kristol, Andres Max (1978): Les langues romanes devant le phénomène de la couleur. Bern: Francke.
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